Tips & Tricks:

Eine gute Crema, aber wie?

Espresso ist das Herz des Kaffees, die Crema ist die Seele auf dem Kaffee und besteht zu 100% aus ätherischen Ölen, die sich schützend über den Kaffee legen.
Sie schützt und versiegelt den Kaffee. Wenn sie nicht dicht genug ist, verflüchtigen sich die Aromen im Kaffee sehr schnell.
Die Crema wird zu dunkel, wenn der Kaffee überextrahiert ist. Das heißt, daß der Kaffee zu fein gemahlen, zu hoch dosiert oder die Brühtemperatur zu hoch ist. Der Kaffee ist dann schlicht verbrannt. Bei zu heller Crema ist das Kaffeemehl zu grob gemahlen oder die Extraktionszeit war einfach zu kurz.


Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei den Bohnen?

Man unterscheidet 600 Gattungen und 6000 Arten von Kaffeepflanzen, wobei nur zwei Arten interessant sind. Man sagt der Sorte Arabica nach, daß sie hochwertiger sei als die Sorte Robusta, da sie weniger Säuren hat und ein feineres Aroma entwickelt. Ansonsten gibt es bei allen Kaffeearten schlechte Bohnen, die noch zu hell sind, schon zu gären anfangen oder vertrocknet sind. Eine dieser Bohnen kann geschmacklich einen 60 kg schweren Kaffeesack verderben.


Was ist besser, Filterkaffee oder Espresso?

Gegenüber der Filterkaffeemethode sind nach dem Espressobrühverfahren ca. 50% weniger Koffein, 40% weniger Gerbsäuren und 80% weniger Bitterstoffe im Kaffee enthalten - der Espresso ist somit bekömmlicher und magenschonender. (Quelle: Illy, "Kaffee von der Bohne zum Espresso)


Mit welcher Milch kann man am besten aufschäumen?

Ein optimales Ergebnis erreicht man mit 1,5% fettarmer H-Milch da sich diese durch Ihre Struktur bedingt,am leichtesten aufschäumen läßt und den Kaffeegeschmack am wenigsten überdeckt. Außerdem sollte die Milch kalt sein.


Welche Rolle spielt die bar-Zahl der Pumpe?

Der Pumpendruck entscheidet über das Aroma und den Geschmack des Kaffees. Bei 8-10 Bar entwickelt sich dies optimal. Daher haben die meisten Geräte eine Pumpe, die ca. 15 Bar Druck aufbauen kann.


Wie wichtig ist eine regelmäßige Reinigung und Entkalkung?

Sehr wichtig - denn nur eine gut gereinigte und entkalkte Espressomaschine sorgt für höchsten Kaffeegenuß.
Eine tagliche Reinigung der Brühgruppe (bei Vollautomaten) bzw. des Siebträgers ist daher im eigenen Interesse empfehlenswert. Der Entkalkungszyklus hängt von den Beanscpruchung, und der spezifischen Wasserhärte am Einsatzort ab. Aber auch hier gilt: besser einmal zu oft, als zu spät!!


Wann muß ein Gerät entlüftet werden?

Zunächst einmal sind die Geräte grundsätzlich vor der ersten Inbetriebnahme zu entlüften, um die Wasserwege von Luftblasen zu befreien und einen geschlossenen Wasserkreislauf herzustellen. Dasselbe gilt, wenn die Maschine Luft gezogen hat, beispielsweise, wenn der Wassertank leer war.

Wie "entlüftet" man richtig?

Drehschalter für Heißwasseraufdrehen, bzw. je nach Modell Heißwassertaste drücken und so lange Wasser laufen lassen, bis ein konstanter Strahl austritt. Dies ist immer dann notwendig, wenn man ein Gerät fabrikneu in betrieb nimmt. Im zweifelsfall lieber entlüften.